So schafft Ihr Pkw die Hauptuntersuchung

So schafft Ihr Pkw die Hauptuntersuchung

Ein Blick auf die TÜV Plakette und Sie sehen, dass die Hauptuntersuchung schon wieder herangerückt. Dann heißt es, das Auto auf Vordermann zu bringen, damit es die gründliche Inspektion gut übersteht. Je älter ein Pkw, desto aufwendiger sind oft Arbeiten und Reparaturen, die noch vor Ende des Prüfintervalls der HU vorgenommen werden müssen. Ebenso sollten Sie noch einmal kritisch Ersatzteile untersuchen lassen, die vielleicht nach einem Unfall ausgetauscht wurden oder nur oberflächlich beseitigte Folgen eines kleinen Crashs. Werden bei der Hauptuntersuchung kleinere Mängel entdeckt, so müssen Sie diese im Laufe eines Monats beseitigen. Besser ist es natürlich, Sie kommen mit Ihrem Auto ohne Beanstandung durch die Inspektion des TÜV.

Das sollte stimmen

Die wichtigsten Systeme, die unbedingt in Ordnung sein sollten sind die Bremsen, die Lichtanlage, Motor, Achsen und Aufhängung, die Räder und Reifen einschließlich eines zulässigen Profils, die für  die Verkehrssicherheit wichtige Elektronik, natürlich das gut sichtbare Nummernschild. Darüber hinaus wird auch der allgemeine Zustand des Wagens und der Karosserie in Augenschein genommen. Die Türen und Fenster sollten einwandfrei schließen. Das Auto vor der Hauptuntersuchung noch einem durch die Waschanlage und Saugsysteme der Auto-Reinigungsanlage zu schicken, ist in keinem Fall verkehrt. Ein verschmutztes Auto lässt sich einfach nicht so gut inspizieren. Scheiben, Scheinwerfer und Nummernschilder sollten einwandfrei sauber sein, beziehungsweise eine klare Sicht ermöglichen. Auch der Motorraum darf vorher ruhig eine Reinigung erfahren. Auf Hochglanz polieren müssen Sie Ihr Auto aber nicht für die Hauptuntersuchung. Was bis zum Jahr 2010 die AU war, ist seitdem die aktuelle Prüfbescheinigung für die Umweltverträglichkeitsuntersuchung Ihres Pkw, die ebenfalls im Rahmen der Hauptuntersuchung durchgeführt wird.

Rechtzeitig in die Werkstatt

Je nach dem Zustand Ihres Autos, seines Alters, eventueller kleinerer oder größerer Probleme, die Ihnen aufgefallen sind, ist es ratsam, den Wagen in ausreichender Zeit vor der HU in einer Werkstatt vorzustellen. Meist übernimmt eine Autowerkstatt das Fitmachen des Fahrzeugs für den TÜV. Falls Sie das Auto seit der letzten HU aufgerüstet haben, müssen alle Zusatzteile zugelassen sein. Tipp, zwar entscheidet das Ergebnis der HU, doch schaffen Sie einen ersten positiven Eindruck, indem Sie vorher das Auto polieren.

Den Untersuchungsbericht der HU müssen Sie aufbewahren. Es gibt zwar keine direkte Regelung, ihn immer mitzuführen, doch kann es nicht von Schaden sein, eine Kopie im Fahrzeug zu deponieren.

Bild: panthermedia.net Erwin Wodicka